Die Fastenzeit – warum eigentlich fasten?

Die Fastenzeit steht vor der Tür und wir wollen das als Anlass nehmen uns kurz mit dem Thema „Verzicht“ zu beschäftigen.

Der Ursprung des Fastens liegt in der Religion. Ob Islam, Juden- oder Christentum, Fasten ist ein fester Bestandteil aller Weltreligionen. In unseren Breitengraden hat die Fastenzeit ihren Ursprung in der Bibel. 40 Tage hat Jesus der Überlieferung nach in der Wüste gefastet. Aber wieso sollen wir überhaupt fasten oder verzichten? Essen und Trinken sind doch überlebenswichtige Maßnahmen!

Die meisten von uns leben im Überfluss

Zu jeder Tages- und Nachtzeit sind wir in der Lage an Essen und Trinken zu kommen, wir haben mehr als genug Kleidung, die uns warm hält, einen Computer, ein Handy, ein Tablet, einen I-pod, ein Auto, ein Fahrrad, vielleicht auch noch ein Moped, eine Wohnung, wir können auf Urlaub fahren und uns hin und wieder etwas Schönes gönnen.

Zum Glück dürfen wir so ein privilegiertes Leben führen! Sehr oft sind wir uns dessen aber gar nicht bewusst, weil alles selbstverständlich zu sein scheint.

Und genau deshalb ist das Fasten so unheimlich wertvoll! Wer schon einmal 1 Woche lang auf feste Nahrung verzichtet hat, der weiß, wie unglaublich dankbar man für ein Stück Brot danach ist. Plötzlich erkennt man, dass es eben nicht selbstverständlich ist, jeden Tag vor einem vollen Teller sitzen zu dürfen. Plötzlich realisiert man, dass es vielleicht doch Sinn macht, das übrig gebliebene Essen einzufrieren, anstatt einfach wegzuschmeißen. Plötzlich bekommt man eine ganz neue Haltung Dingen gegenüber, die bis jetzt immer selbstverständlich waren.

Digitales Fasten liegt im Trend

Vor einigen Jahren verzichtete man in der Fastenzeit meistens auf Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten oder Fleisch. Heute gibt es einen spürbaren Trend in Richtung digitales Fasten. Von Aschermittwoch bis Ostersonntag kein Facebook, kein Instagram oder Whatsapp. Das hört sich im ersten Augenblick vielleicht gar nicht so schlimm an, reflektiert man aber, wieviel Zeit man eigentlich mit diesen Diensten verbringt, wird man nachdenklich werden. Im Durchschnitt verbringen wir 3,25 Stunden pro Tag mit unserem besten Freund dem Smartphone. 3,25 Stunden! Jeden Tag! Würde man diese Zeit auch nur halbieren, hätten wir plötzlich mehr als 1,5 Stunden Zeit, um anderen Hobbys nachzugehen. Obwohl man also auf etwas verzichtet, gewinnt man plötzlich an einer anderen Stelle etwas dazu.

Falls Du also Lust hast, die Fastenzeit zu nützen, um wieder einmal ein bisschen bewusster zu werden, dann höre in Dich rein und suche Dir eine Sache, auf die Du gerne 40 Tage lang verzichten möchtest. Schreib sie Dir auf und hacke jeden „überstandenen“ Tag in Deinem Kalender ab. Du wirst merken, dass Du mit tiefer Dankbarkeit und Freude für das Leben erfüllt wirst!! 😊

Wenn Du Dich für den Verzicht auf Fleisch und tierischen Produkten, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker, unnatürlichen und behandelten Lebensmittel, interessierst, dann ist die Basenbox genau das richtige für Dich! Es müssen nicht gleich 40 Tage sein. 😉

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.